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Rumoren im Bauch: Tipps gegen Blähungen
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Darmwinde – oder vornehmer Flatulenzen – sind wirklich nichts Besonderes: Sie kommen bei praktisch jedem Menschen täglich10- bis 20-mal vor. Wenn es zu häufig wird, unangenehm riecht oder sogar andere Verdauungsstörungen hinzukommen, können die entweichenden Gase allerdings zum Problem werden. Ihren Auslöser zu erkennen, ist oft ein erster Schritt, um Blähungen zu lindern.
Häufige Gründe für Blähungen
Wie bei allen Arten von Unwohlsein rund um Magen, Darm und Umgebung – es gibt viele Ursachen für Blähungen:
Manchmal blähend, oft gesund: Ballaststoffe & Co.
Lebensmittel, die eine blähende Wirkung haben, dürften der häufigste Auslöser sein: Zwiebeln und Kohl bringen manchen Bauch zum Grummeln und Rumoren. Eigentlich eine harmlose Angelegenheit, denn die dafür verantwortlichen Ballaststoffe wirken sich meist positiv auf die Darmtätigkeit und die Darmflora aus. An solche Speisen kann sich unser Darm in der Regel auch Schritt für Schritt gewöhnen – daher wäre hier der erste Tipp, eine zunächst sparsame Platzierung auf dem Speiseplan. Gleichzeitig lässt sich zunächst ja allzu blähendes, wie Lauch- und Zwiebelgemüse oder bestimmte Kohlsorten, vermeiden.
Intolerant und unverträglich
Blähungen können ein Hinweis auf Lebensmittelunverträglichkeiten sein. Fruktose- oder Laktoseintoleranz (Frucht- bzw. Milchzucker) sind wohl die bekanntesten und häufigsten. Bestimmte Teile dieser Lebensmittel können vom Körper nicht richtig verdaut werden und landen quasi unverarbeitet im Dickdarm – wo sie unter anderem auch zu Blähungen führen können.
Unsere Psyche
Stress schlägt bekanntlich vielen Menschen auf den Magen. In diesem Zusammenhang ist Stress ein einfacher körperlicher Grund für Blähungen: Der Körper räumt der Verdauung quasi keine Priorität ein, wenn er Stresshormone ausschüttet.
Lebenssituation und Alter
Vom sich erst entwickelnden Verdauungssystem bei Babys bis hin zu langsamerer Darmtätigkeit im Alter: Zu viel Luft im Bauch ist oft mit bestimmten Phasen verknüpft. Schwangerschaft, weiblicher Zyklus und Wechseljahre gehören mitunter auch dazu.
Unordnung in der Darmflora
Billionen Bakterien sind im Darm angesiedelt, die Zusammensetzung ist bei jedem Menschen anders. Gerät dieses System aus dem Gleichgewicht können Blähungen eine Folge sein – wenn etwa zu viele gasbildende Bakterien vorhanden sind.
Bestimmte Medikamente
Die Darmflora durcheinander zu wirbeln ist wohl die bekannteste Nebenwirkung von Antibiotika. Ursache für Blähungen können auch bestimmte antientzündliche Mittel sein. Oft hilft hier der Beipackzettel weiter.
Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich
Unterschiedlichste Magen-Darm-Erkrankungen können Blähungen mit sich bringen – beispielsweise das Reizdarmsyndrom.
Tipps: Was hilft schnell bei Blähungen?
Sich langfristig um die Auslöser für das unangenehme Rumoren im Bauch zu kümmern ist eine Sache. Oft genug ist bei Blähungen aber erst mal schnelle Hilfe gefragt, gerade im Verbund mit sonstigen Beschwerden. Und hier stoßen Sie auf vieles, was auch bei anderen Beschwerden der Verdauungsorgane lindernd wirkt:
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Wärme tut gut
Wohlige Wärme kann entspannen und Verkrampfungen in der Bauchgegend lösen. Deshalb kann sich der Griff zu Wärmflasche, Heiz- oder Kirschkernkissen auch bei Blähungen lohnen.
Natürliche Kräuter für schnelle Hilfe bei Blähungen
Mit natürlichen Kräutern Blähungen lindern – wenn das in Form eines Tees passiert, lässt sich auch gleich der Wärme-Tipp damit verbinden. Klassische Anti-Bläh-Kräuter sind z.B. die sogenannten Brotgewürze Fenchel, Anis, Koriander und Kümmel.
Entspannende Bauchmassage
Wer sagt schon „Nein“ zu einer Massage? Eine Bauchmassage kann nicht nur entspannen, durch ihre Hilfe kann bei Blähungen auch Luft schneller aus dem Bauch gelangen. Wie massieren? Vor allem sanft, im Wortsinn mit Fingerspitzengefühl, am besten vom rechten Unterbauch aus rund um den Bauchnabel.
Bewegen hilft
Bewegung ist für vieles gut und auch bei Blähungen einen Versuch wert – auch wenn es mit Magen-Darm-Beschwerden etwas Überwindung kosten mag. Etwas Gymnastik oder ein kleiner Spaziergang können schon ausreichend sein, um ein wenig zu lindern.
Aktive Entspannungstechniken
Wenn Stress uns auf den Magen schlägt, ist es fast logisch, dass bewährte Entspannungstechniken Abhilfe schaffen können. Yoga, Atemübungen, Meditation oder progressive Muskelentspannung können auch wohltuend auf die grummelnde Körpermitte wirken.
Schnelle Hilfe bei Blähungen aus der Apotheke
Viele lindernde Präparate stehen hier zur Auswahl, gerade in Verbindung mit weiteren Beschwerden, wie Verdauungsstörungen, Völlegefühl, Bauchkrämpfe oder Übelkeit.
In den meisten Fällen sind auch unangenehme Blähungen harmlos und kein Grund, zum Arzt zu gehen. Das ändert sich, wenn sie länger andauern oder weitere Symptome, wie Erbrechen, länger anhaltende Magenschmerzen oder ein veränderter Stuhlgang, ins Spiel kommen.
Rumoren im Bauch - FAQs: Die wichtigsten Fragen im Überblick
Was hilft gegen Blähungen?
Bei Blähungen können einfache Maßnahmen schnell Erleichterung bringen. Wärme, zum Beispiel durch eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen, kann die Bauchmuskulatur entspannen und Verkrampfungen lösen. Auch leichte Bewegung, Kräutertees oder eine sanfte Bauchmassage können helfen, Luft aus dem Bauch zu lösen.
Warum entstehen Blähungen überhaupt?
Blähungen entstehen, wenn sich zu viele Gase im Verdauungstrakt bilden. Diese Gase entstehen häufig bei der Verdauung bestimmter Lebensmittel oder durch Veränderungen der Darmflora. Auch Stress, Lebensmittelunverträglichkeiten oder bestimmte Erkrankungen können zu Blähungen führen.
Welche Lebensmittel verursachen häufig Blähungen?
Einige Lebensmittel können im Darm verstärkt Gase bilden. Dazu gehören beispielsweise Kohl, Zwiebeln, Lauch oder bestimmte Hülsenfrüchte. Obwohl diese Lebensmittel gesund sind, reagieren manche Menschen empfindlich darauf.
Welche Hausmittel helfen gegen Blähungen?
Klassische Hausmittel gegen Blähungen sind Kräutertees mit Fenchel, Anis, Kümmel oder Koriander. Diese Pflanzen können die Verdauung unterstützen und die Gasbildung im Darm reduzieren. Auch Wärme, Bewegung oder eine Bauchmassage können helfen, Beschwerden zu lindern.
Kann Stress Blähungen verursachen?
Stress kann sich direkt auf die Verdauung auswirken. Wenn der Körper Stresshormone ausschüttet, wird die Verdauung oft verlangsamt. Dadurch können sich Gase im Darm ansammeln und zu Blähungen oder einem Rumoren im Bauch führen.
Können Blähungen durch Lebensmittelunverträglichkeiten entstehen?
Blähungen können ein Hinweis auf Lebensmittelunverträglichkeiten sein. Häufige Auslöser sind Laktose- oder Fruktoseintoleranz. In solchen Fällen kann der Körper bestimmte Zuckerarten nicht richtig verdauen, wodurch im Darm Gase entstehen.
Welche Kräuter helfen gegen Blähungen?
Bestimmte Kräuter werden traditionell zur Unterstützung der Verdauung eingesetzt. Besonders bekannt sind Fenchel, Anis, Kümmel und Koriander. Diese Kräuter können als Tee zubereitet werden und werden häufig bei Verdauungsbeschwerden verwendet.
Hilft Bewegung bei Blähungen?
Leichte Bewegung kann helfen, die Verdauung anzuregen. Ein kurzer Spaziergang oder sanfte Gymnastik kann dazu beitragen, dass sich Gase im Darm schneller lösen. Bewegung kann daher eine einfache Möglichkeit sein, Blähungen zu lindern.
Wann sind Blähungen ein Zeichen für eine Erkrankung?
Gelegentliche Blähungen sind meist harmlos und kommen bei vielen Menschen vor. Wenn sie jedoch sehr häufig auftreten oder mit starken Bauchschmerzen verbunden sind, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen. Auch anhaltende Verdauungsprobleme können auf Erkrankungen wie das Reizdarmsyndrom hinweisen.
Wie kann man Blähungen langfristig vorbeugen?
Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung unterstützen eine gesunde Verdauung. Außerdem kann es helfen, blähende Lebensmittel langsam in den Speiseplan einzubauen. Wer auf Stressreduktion und eine ausgewogene Darmflora achtet, kann Blähungen oft vorbeugen.
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